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Abkühlung der Luft
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Während der Nacht
kühlt sich die Erdoberfläche ab (METEOSAT
Infrarot )
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Während der Nacht kühlt
sich die Erdoberfläche ab und strahlt dabei Wärme in den Weltraum
(Wärmeübertragung durch Infrarotstrahlung).
Im Winter kann am Tagesende bei wolkenlosem Himmel die Bodentemperatur um
2 bis 3°C in der Stunde sinken.
Kleinvolumige Gegenstände, die während des Tages nicht viel Wärme
speichern können (Karosserien, Brücken, Zweige) kühlen sich sehr
schnell ab.
Die Luft in
Berührung mit dem Boden kühlt sich durch Wärmeleitung ab.
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Die Luft in Berührung mit dem Boden kühlt sich durch Wärmeleitung ab
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Die Luftmassen, deren
Temperatur herabgesetzt worden ist, ziehen sich zusammen und werden pro
Volumeneinheit schwerer. Dadurch ergiessen sie sich in die tiefsten
Bereiche des Geländes.
Die Landoberfläche
kühlt sich schneller ab als die Wasser- oberfläche, wodurch an der
Küste eine Konvektionsströmung entsteht, die Landwind genannt
wird.
Am Ende der Nacht kann die Temperatur der Landoberfläche negative
Werte erreichen, während die Temperatur der Luft in einer
Wetterhütte 2 m über dem Boden positiv bleibt. |
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Die kalte Luft
bildet Kaltluftseen
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Die kalte
Luft, die über das Gelände fliesst, sammelt sich am Grund der Täler an
und bildet dort wahre Kaltluftseen.
In
einem solchen See befindet sich die kälteste Luft in der Nähe des
Bodens, weshalb die Temperatur mit der Höhe zunimmt. Somit handelt es
sich um eine Inversion der normalen Temperaturabnahme.
Wolken, die
einen Teil der abgestrahlten Wärme zum Boden zurückreflektieren sowie Wind,
der die Abkühlung auf ein grösseres Luftvolumen verteilt, begrenzen
die Temperaturabnahme während der Nacht.
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