Druckzentren und Winden
      

     
Die Globale Windströmung der Atmosphäre ist die Ursache für die hoch- und tief-Druckzentren
     

Zum Erstellen einer Karte, welche die Druckverteilung in einem bestimmten Bereich darstellt, müssen mehrere Wetterstationen gleichzeitige Messungen durchführen, die wegen der Abnahme des Druckes mit zunehmender Höhe auf Meereshöhe bezogen werden müssen.
     
In den meteorologischen Zentren werden die Messungen der einzelnen Stationen auf eine Karte übertragen und hierauf Linien gezeichnet, welche die Punkte gleichen Druckes (in der Regel alle 5 hPa) miteinander verbinden und Isobaren genannt werden.

    

H Hochdruckzentrum  (Anticyclone A)                     T Tiefdruckzentrum  (auch D / B / L)

  
Druckzentren und Winden
   

 Für die nördliche Hemisphäre

Umgekehrt in der südlichen Hemisphäre

In den bodennahen Luftschichten fliesst die Luft unter dem Einfluss des Druckgradienten von den Hochdruckzentren zu den Tiefdruckzentren. Zudem wird sie durch die Coriolis-Kraft nach rechts abgelenkt (nördliche Hemisphäre).
    
In einem Hochdruckgebiet strömen die Luftmassen im Uhrzeigersinn um das Hoch.
    
In einem Tiefdruckgebiet strömen die Luftmassen im Gegenuhr-
zeigersinn um das Tief
etwas gegen den Tiefdruckzentrum hin abgelenkt.
    

   
Tiefdruckgebiete sind besonders gut sichtbar auf Satellitenbilder
  

Die Windstärke ist proportional zur Isobarendichte.
     
     
     

   
    
    
Unter dem Einfluss der Luft-
reibung an der Wasserober-
fläche wachsen die Wellen 
mit zunehmender Wind-
geschwindigkeit.

      
Die Windströmung wird durch die Geländeform und Hindernisse Turbulenzen unterworfen