Warmfront
    

   
Die Warmluft, die über die Kaltluft bläst, steigt nur langsam auf und bildet Wolken 
   

Entlang einer Warmfront ist die Neigung der Grenzschicht zwischen den beiden Luftmassen schwach (etwa 1:150), wobei die Warmluft, die über die Kaltluft bläst, nur langsam aufsteigt. Entlang der Frontfläche bilden sich ausgedehnte Schichtwolken.

   
 Das Eintreffen einer Warmfront äussert sich durch das Auftreten von immer dichter werdenden Wolken
   

Auf dem nebenstehenden Wetterkarte sind die an einer Warmfront typischen Wolkengattungen dargestellt.
    
Die grün getönte Zone entspricht dem Niederschlagsgebiet.

   
Cirrus-Wolken, Höhe ca. 7'000 m
   

In Europa äussert sich das Eintreffen einer Warmfront durch das Auftreten von immer dichter werdenden Cirrus (aus Eiskristallen) im Westen.

   
Cirrostratus
-Wolken, Höhe ca. 6'000 m
   

Hierauf bedecken Cirrostratus den Himmel, wobei sich die Sonne mit einem Hof umgibt.

      
Altrostratus-Wolken (hier translucidus) Höhe ca. 4'500 m
   

Nach einigen Stunden
ist die Sonne nur noch diffus durch
Altrostratus sichtbar, die aus unterkühlten Wassertröpfchen bestehen.

   
Altrostratus-Wolken mit Fallstreifen
   

Wenn die Altrostratus mächtiger werden, erzeugen sie einen Niederschlag, der anfänglich als Fallstreifen, Niederschlag der die Erdoberfläche nicht erreicht.

   
Nimbostratus
-Wolken und ausgedehnte Niederschläge
   

12 bis 18 Stunden nach dem Auftreten der ersten Cirrus ist der Himmel vollständig durch Nimbostratus bedeckt, wobei ununterbrochen Regen oder Schnee (in grossen Flocken) fällt.

  
Die aus der Wolkenfront in den Kaltluftsee fallenden Regen bildet sofort Glatteis
  

Beim Eintreffen einer Warmfront können Kaltluftseen (Temperatur der Luft und des Bodens unter 0 °C) im Gelände gefangen bleiben.
   
Die aus der Wolkenfront in den Kaltluftsee fallenden Regentropfen sind unterkühlt und gefrieren im Moment ihres Auftreffens auf den Boden, wo sich in der Regel sofort Glatteis bildet.