PROGNOSEN : mit Computern  
     

Allgemeinheit
      
Die numerischen Wetterprognosen basieren auf der mittels Computern berechneten zukünftigen Entwicklung (z.B.) der Druckverteilung, des Windes, der Temperatur und der Feuchtigkeit in verschiedenen Höhen der Atmosphäre in grossem Massstab.

         
Die Atmosphäre wird im Computer in Form eines Gitters auf verschiedenen Höhen dargestellt. Das ist der
Prognosenmodell
      
Durch Auswertung der Daten, die von den Beobachtungsnetzen auf der Oberfläche und in der Höhe stammen werden die Werte der Schnittpunkte des Gitters ermittelt und in den Computer eingespeist.
     
Man simuliert dann die Entwicklung der Atmosphäre mit Gleichungen wo die Luft ungleich erwärmt ist und der Rotation und den Reibungseffekten der darunterliegenden Erde unterworfen ist.

   

     
Produkte aus dem Prognosenmodell

     

Nach einer gewisse Simulationszeit im Computer erhält man das Verhalten der Atmosphäre über mehrere Tage in Form von Zahlen, Karten und Diagrammen, meistens Zweimal täglich.  Es wird unterschieden zwischen Niederschlägen in Form von Regen oder Schnee. Das Relief der Schweiz mit dem Staueffekt der Alpen wird im Modell gut berücksichtigt.

Beispiel vom 11.04.98

Meteogramm
     

Bei der obenstehende Lage, wenn man auf Freiburg klickt, erhält man die Entwicklung der Bewölkung, des Windes, der Temperatur und, nach dem Durchgang einer Gewitterstörung, die relativ starken Schneefälle für diese Jahreszeit (Osternacht ).