Bise und Hochnebel

    

    
Bodenkart (Isobaren und Fronten).
  

 

Bei dieser Druckverteilung liegt die Schweiz in einer Ost- bis Nordost-
Strömung, die als Bise bezeichnet wird.
  


  

Die von Osten her anströmende kontinentale Luft ist während des Sommers relativ trocken. Es herrscht daher im ganzen Land schönes Wetter.

Durch kanalisierung zwischen Alpen und Jura wird die Windstärke gegen die Westschweiz zu immer grösser.


  

In der kalten Jahreszeit  
ist die Feuchtigkeit der
bodennahen  anströmenden Luft  bedeutend hoch.

In dieser Luftschicht kommt es als Folge der starken Bise zu einer ausgepräten Verwirbelung mit Bildung einer tiefen Wolkenschicht (Stratus, Hochnebel).


     

   
Lage auf der Alpennordseite
    

Die Hochnebel- oder Stratus-
Untergrenze  hängt von der Biesenstärke ab und liegt zwischen 500 und 1300 m/M.

 

Die Hochnebel-
schicht überdeckt meist das ganze Mittelland, je nach Obergrenze dringt sie aber auch in die Alpentäler ein.


  

Die Stratus-
Obergrenze  hängt von der Biesenstärke ab und liegt zwischen 900 und 1800 m/M.

 

Darüber befindet sich als folge des Hochdruck-
einflusses (Subsidenz) warme und trockene Luft.
Diese beiden Luftmassen sind thermisch voneinander getrennt.