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Atlantischen Störungen
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Globale Windströmung
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Die
Sonne erwärmt die Erdoberfläche mit maximaler Intensität am
Äquator, wo sich gewaltige Cumulonimbus bilden (Innertropische
Konvergenzzone
mit Tropopause
in einer Höhe von rund 16 km).
Die damit verbundenen Konvektionsströmungen sind die Ursache für die subtropischen
Hochdruckgürtel und in den gemässigten Zonen vorherrschenden Westwinde.
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Wetterzonen, Luftmassen
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Die globalen Windströmungen
bewirken vier Hauptluftmassen, die sich vor allem durch ihre
Temperatur unterscheiden mit, in der nordliche Hämisphäre :
- Arktische Luft
- Polare Luft
- Tropische Luft
- Aequatoriale Luft
Die Grenze zwischen tropische Luft und polare Luft ist die Polarfront
.
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Polare Jetstream
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Die Grenzschicht
zwischen der tropischen Luft und der polaren Luft ist geneigt (etwa
1:100). Die leichtere und unter dem Antizyklonendruck stehende Warmluft
fliesst über die Kaltluft und ändert dabei ihre Richtung nach rechts
(Coriolis-Kraft).
Diese Bewegung entwickelt sich rund um die Erde entlang der Polarfront,
wodurch in der Höhe eine starke Westströmung, der polare JET- STREAM
, entsteht (Maximum gegen 9'000 m, zwischen
110 und 350 km/h).
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Der Jetstream bläst mit
Richtungs- und Geschwindigkeitsänderungen. Die Bewegung von Luftmassen in
der Höhe bewirkt in der Bodennähe Druckfälle.
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Tiefdruckzentrum und Fronten
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Das dadurch erzeugte Tief bewegt
in Bodennähe die polare Luft nach Süden und die tropische Luft
nach Norden.
Um das Tiefdruckzentrum herum erzeugt die Bewegung der polaren
Luft eine Kaltfront
und die Bewegung der tropischen Luft eine Warmfront.
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Störungen verlagern sich ostwärts
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Die Störungen
an der Polarfront verlagert sich unter dem Einfluss der Höhenwinde ostwärts.
Da die Kaltfront etwas schneller vorankommt als die
Warmfront, wird der Winkel (Warmsektor) zwischen den beiden Fronten immer
kleine. Mit der Zeit beiden Fronten überlappen sich und bilden
eine Okklusion.
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Wolken bilden sich entlang
Fronten
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Entlang einer
Warmfront ist die Neigung der Grenzschicht zwischen den beiden
Luftmassen schwach (etwa 1:150), wobei die Warmluft, die über die Kaltluft
bläst, nur langsam aufsteigt. Entlang der Frontfläche bilden sich
ausgedehnte Schichtwolken und Niederschläge.
Entlang
einer Kaltfront
stellt man in der Regel die Entwicklung von Gewittern fest. Diese
werden durch schnelle Verlagerungen von kalter Luft hervorgerufen, welche
die vorgelagerte Warmluft gewaltsam anhebt, oder im Sommer
durch polare Luft, die über eine
sehr warme Erdoberfläche vorrückt. Mitunder treten diese beiden Erscheinungen
gleichzeitig auf.
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Ueberwachung von atlantischen
Störungen mit METEOSAT
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Die hier beschriebenen
Mechanismen laufen im Osten des Nordatlantiks praktisch dauernd ab.
Alle 24 bis 36 Stunden entstehen neue Tiefdruckgebiete.
Je nach der Position des Azorenhochs erreichen die atlantischen Störungen
Europa in verschiedenen Breiten und auf unterschiedlichen Wegen.
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