RADAR : Erfassung von Niederschlägen 
    

Allgemeinheit
            
Ein Radargerät sendet in regelmässigen Zeitabständen Mikrowellenimpulse, die durch die Antenne in einem schmalen Strahl gebündelt werden; gleichzeitig dreht sich die Antenne um eine senkrechte Achse. Dadurch wird der ganze Umkreis der Radarstation laufend " ausgeleuchtet ".
Trifft der Strahl auf eine Niederschlagszone, so wird ein Teil der Strahlenenergie reflektiert und kehrt als sogenanntes " Radarecho " zur Antenne zurück. Die Intensität des Radarechos ist proportional zur Niederschlagsintensität.

Darstellung von RADAR  Daten 

Nach der Verarbeitung  werden die Radarechos der Geographie getreu auf eine Ebene projiziert und an einem Bildschirm dargestellt. Die unterschiedlich starken Echos werden mit Hilfe von Farbzonen in Regenmenge pro Zeiteinheit dargestellt (mm/h oder Liter in der Stunde pro Quadratmeter). Die nun vorliegenden Radardaten liefern einen aktuellen Überblick über die Niederschlagssituation und erlauben die Realisierung von kurzfristigen Wetterprognosen.

Radarbilder sind "Mosaike", aus den Echos von mehreren Stationen.
Die Anwendung dieser Technik ermöglicht eine umfassendere Betrachtungweise und dient der Beseitigung räumlicher Lücken.

Animation 
      
Die Analyse einer Nierderschlagszone wird ausgelöst, indem man die Radarbilder der letzten Stunden in Bewegung versetzt.


Extrapolation der RADAR-Daten
      
Mit Hlife der Winde aus dem numerischen Prognose- modell oder dem Vergleich der sich folgenden Radar- Bilder kanndie Bewegung der Niederschlagszonen über einige Stunden extrapoliert werden.